8. März 2016

Alles Gute zum Weltfrauentag! Oder?

Heute Morgen habe ich eine Email vom dm Drogeriemarkt bekommen. Betreff: "Alles Liebe und Gute zum Weltfrauentag". Das klingt erstmal nett. Warum es mich trotzdem wütend macht? Die Nachricht und der dazugehörende Artikel auf der Website machen aus dem Weltfrauentag ein oberflächliches Konsumfest. Das kennen wir doch schon... vom Valentinstag zum Beispiel. Ganz bestimmt von Weihnachten.
Der Internationale Frauentag wurde aber nicht ins Leben gerufen, um "Karrierefrauen", die figurwirksam auf High Heels stöckeln, mit einem erholsamen Fußbad aus der Drogerie zu etwas Entspannung zu verhelfen. Dann werfen wir noch ein bißchen "Food-Shaming" in den Topf mit einem "leckeren Schokoladenkuchen für alle Fashionistas, die der Figur zuliebe viel zu oft auf's Dessert verzichten". Newsflash, liebe Carina Feichtinger, die diesen Artikel verfasst hat: Um "Fashionista" zu sein, muss man nicht Größe 32 tragen, und Schokoladenkuchen (und auch kein anderes Nahrungsmittel) muss man auch nicht mit Scham belegen, um uns zu sagen, heute zum Weltfrauentag dürfen wir uns aber mal was gönnen und das schlechte Gewissen für ein paar Stunden mit einem guten Buch betäuben! Ich freu mich auch schon darauf, Frauen, die nicht einmal wissen, was der Weltfrauentag ist, geschweige denn heute viel zu feiern haben, daran zu erinnern, dass sie sich mal wieder ein sinnliches Vollbad genehmigen sollen, dazu ein Gläschen Sekt, und der Alltag schaut nach 14 Stunden in der Fabrik schon gar nicht mehr so schlimm aus!

Internationaler Frauentag
Der Frauentag als sozialistische Initiative wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um Frauenrechte zu unterstützen, fürs Wahlrecht und die Emanzipation von Arbeiterinnen zu kämpfen.


Privilegien über Privilegien

 

Beispiele wie dieses zeigen mir vor allem, wie gut es uns geht. Wie privilegiert wir hier sind. Denn Millionen von Frauen können sich heute weder Schokokuchen noch Champagner gönnen oder auch nur die Füße hochlegen. Jaja, immer diese Meckerer mögen sich manche jetzt vielleicht denken, immer diese Miesmacher und politisch Korrekten. Ganz ehrlich: Wenn ich auch nur ein kleines bißchen positiv verändern kann, lasse ich mich gerne als Meckerer bezeichnen. Und für mich ist der heutige Weltfrauentag eben kein Tag, um mich mit Schokokuchen und Shopping zu "belohnen", sondern ein Anlass, auf noch immer bestehende Ungleichheit aufmerksam zu machen, auf Herausforderungen, die noch immer zu meistern sind, und darauf, diesen Tag als Anlass zu sehen, meine Privilegien nicht in einem Schaumbad zu genießen, sondern zu nutzen, um positive Veränderungen anzustoßen.

Dabei geht es mir nicht darum, die heldenhafte weiße Retterin der Unterdrückten, Witwen und Waisen zu sein. Frauen überall sind starke Heldinnen, die jeden Tag Außergewöhnliches leisten. Wenn ich aber Unterstützerin sein kann, und eine Möglichkeit sehe, das Leben anderer Menschen ein bißchen besser zu machen, anstatt in meinem bequemen Sessel zu sitzen und Netflix zu schauen, dann tu ich das gerne. Gestern habe ich ein wenig über Feminismus geredet. Dieser bedeutet für mich vor allem, aktiv zu werden und Dinge zu bewegen, zu verändern, zu verbessern, anstatt bei Facebook im exklusiven kleinen Kreis, der sich ohnehin schon einig ist, übers Patriarchat zu diskutieren. Versteht mich auch hier nicht falsch, übers Patriarchat zu diskutieren kann sehr wichtig, notwendig und sinnvoll sein. Manchmal ist es aber auch wichtig, notwendig und sinnvoll, den Hintern hoch zu bekommen und etwas zu TUN.

Etwas tun ist nicht immer einfach, und manchmal laufen wir auch Gefahr, in blinden Aktionismus zu verfallen, der am Ende keinem nützt außer vielleicht unserem Gewissen. Eine Hilfsaktion kann schwierig sein, und nicht immer zu realisieren, und manchmal stellt sich eine prima Idee, die man bei einem Glas Wein hatte, nüchtern betrachtet als wenig sinnvoll heraus. Bei uns fing auch alles mit einer Idee an. Wir haben diese genau betrachtet und analysiert, manches verworfen, anderes geändert, und jetzt eine Hilfsaktion gestartet, die wir für in der Tat sehr sinnvoll halten. Lasst mich ein wenig ausholen:

Wir und unser Hilfsprojekt in Nigeria

 

Wir, das sind mein Partner Ifeanyi und ich. Ich habe Ifeanyi vor einiger Zeit über eine Website für internationale Brieffreundschaften kennen gelernt, und sehr schnell ist eine innige Freundschaft daraus geworden. Letzten Herbst bin ich seiner Einladung gefolgt und bin nach Nigeria gereist, um ihn und seine Familie endlich persönlich zu treffen. Für 5 Wochen bin ich eingetaucht und habe selbst erfahren, wovon er mir schon so viel erzählt hatte. Von Abuja ging es nach Calabar, wo wir gemeinsam über die Geschichte der Sklaverei recherchiert haben, dann weiter nach Umuahia und ins dortige Umland, wo ich einige Schauplätze des Biafra-Krieges 1967-70 besucht und mein Wissen über diesen beim Besuch des "National War Museum" und des Bunkers des damaligen Offiziers Ojukwu vertieft habe, was wunderbar zur Lektüre von Chimamanda Ngozi Adichies Buch "Half of a Yellow Sun" gepasst hat, das ich zu der Zeit gelesen habe.
In Ozu Abam hat uns sogar der amtierende König empfangen und uns von seinen Erlebnissen im Biafra-Krieg erzählt - eine Erfahrung, die ich nicht vergessen werde.
Zurück in Abuja, Nigerias Hauptstadt, haben wir einer Gruppe junger Leute spontan beim Bau eines Spielplatzes für Kinder einer Grundschule geholfen, ein aufregender langer schöner Tag, der ebenso unvergesslich bleiben wird. 

Was mir persönlich auf dieser Reise immer wieder deutlich bewußt geworden ist, wohl, weil ich sensibel für Themen zu Frauengesundheit und Frauenrechten bin, ist, dass Frauen oft kaum oder keinen Zugang zu Monatshygieneprodukten haben. Was für uns selbstverständlich ist - uns jeden Monat passende Produkte kaufen zu können, und dabei auch noch aus einer breiten Palette das für uns Beste auszusuchen - ist es anderswo in der Welt eben nicht. In letzter Zeit, scheint mir, rückt das immer mehr ins Bewußtsein, zumindest finde ich laufend Artikel, die sich dem Thema annehmen. Manche Unternehmen unterstützen Frauen, spenden zum Beispiel für jede verkaufte Packung Tampons eine an obdachlose Frauen. Das Projekt "The Cup", das Schulmädchen in Kenia mit Menstruationstassen unterstützt, hat uns direkt inspiriert. Denn meine Menstruationstasse war mir auf dieser Reise eine sehr wertvolle Begleiterin! Es war Gold wert, diese morgens und abends zuhause zu wechseln, und den ganzen Tag sicher zu sein, denn unterwegs eine öffentliche Toilette zu finden, um Binden oder Tampons zu wechseln, ist manchmal schlicht unmöglich. So enstand die Idee, Frauen mit Menstruationstassen zu unterstützen.

Wo und wie sinnvoll helfen

 

Nun macht es natürlich keinen Sinn, eine Ladung Menstassen zu kaufen und einfach ein paar Frauen hinzustellen. Deswegen fingen wir an zu recherchieren, ob und wo eine derartige Hilfe nützen kann, und wo sie am dringendsten gebraucht wird. Wir haben evaluiert, ob Menstruationstassen überhaupt auf Interesse stoßen und ob die nötigen hygienischen Grundvoraussetzungen erfüllt sind. Denn auch wenn ich sie für ein geniales Produkt halte, muss das ja nicht automatisch bedeuten, dass andere Frauen das auch so empfinden. Wir haben überlegt, ob waschbare Binden eventuell besser wären, diesen Gedanken jedoch fürs erste wieder verworfen, da diese keine Lösung für ein großes Problem bilden: Binden sind nach wenigen Stunden "durch", oft besteht das Problem, tagsüber bei der Arbeit oder in der Schule keinen Toilettenraum aufsuchen zu können, um zu wechseln, Binden bieten keinen zuverlässigen Schutz vor Flecken, und all das sind Gründe, die Mädchen und Frauen während ihrer Periode vom alltäglichen Leben ausschließen können. Mädchen versäumen laut einer Studie (pdf!) durch UNICEF bis zu 20% wertvolle Schulzeit, weil sie während ihrer Periode zuhause bleiben, aus Angst vor Flecken und dafür ausgelacht zu werden, weil sie keine oder kaum geeignete Produkte haben, um das Menstruationsblut überhaupt aufzufangen, und auch, weil sie in der Schule keine Möglichkeit haben, überhaupt Binden zu wechseln. Für viele Frauen und Mädchen sind Monatshygieneprodukte wie Binden schlicht nicht leistbar. Frauen, mit denen wir gesprochen haben, wussten zum Teil gar nicht, dass es entsprechende Produkte gibt, und behelfen sich mit Lumpen, Stücken alter Kleidung oder Papier.

Eine Menstruationstasse hat entscheidende Vorteile:
  • Sie hält mehrere Jahre, das heißt die Frauen müssen sich lange Zeit nicht um Monatshygieneprodukte sorgen. Würden wir einfach Wegwerfprodukte wie Tampons und Binden verteilen, wären diese bald aufgebraucht und der Bedarf würde nie enden.
  • Sie bietet zuverlässigen Schutz für bis zu 12 Stunden am Stück, währenddessen man sich keine Sorgen um Auslaufen oder Flecken machen muss
  • Sie sind, Zugang zu sauberem Wasser vorausgesetzt, einfach in hygienischem Zustand zu halten. Dazu wird die Tasse einfach regelmäßig in Wasser ausgekocht. 
  • Sie verursacht keinen Müll. Abfallentsorgung ist oft schwierig in Nigeria, Müll stellt ein großes Problem dar. Wegwerfbinden und Tampons verursachen jedoch einen riesigen Müllberg im Laufe der fruchtbaren Jahre jeder Frau. 

Daher denken wir, dass Menstassen ein gut geeignetes Produkt sind, um vielen Frauen zumindest aus dieser Misere zu helfen. Und wenn kein Geld mehr für Binden ausgegeben werden muss, bleibt auch mehr für die anderen Lebensbedürfnisse zur Verfügung. Mir gefällt der Gedanke ganz und gar nicht, dass eine Frau entscheiden muss, ob sie lieber Essen auf den Tisch stellen oder ein paar Binden kaufen kann.

menstrual cup
Hier geht es zu einem Artikel der Huffington Post zum Thema

Die Neinsager und KritikerInnen 

 

Die Neinsager, denen ich im Laufe der Arbeit an diesem Projekt schon begegnet bin, argumentieren gern, dass "diese Frauen" kein "internes" Produkt, also eines, das in die Vagina eingeführt wird, anwenden werden. Wir sollen doch, wenn überhaupt, lieber Stoffbinden verteilen. Dazu kann ich drei Dinge sagen:
  • Wir haben mit einigen Frauen vorab gesprochen, und haben bisher fast ausschließlich positive Reaktionen bekommen. Das Interesse an einem guten Produkt ist groß, und die Bereitschaft, die Tassen auszuprobieren, ist da. Uns ist bewußt, dass ziemlich wahrscheinlich nicht alle Frauen, die wir ansprechen, eine Tasse annehmen werden, das ist in Ordnung und hier im Übrigen auch nicht anders. Seit ich meine Tasse habe, bin ich nicht müde geworden, sie weiter zu empfehlen, weil sie meine Periode entscheidend einfacher gemacht hat und so viele Vorteile bietet. Trotzdem finden viele Frauen auch hier die Vorstellung eklig und wollen nichts davon wissen. Oder sie wollen prinzipiell keine Dinge in der Vagina tragen. Wenn wir aber nur für eine handvoll Frauen damit das Leben einfacher machen und verbessern können, haben wir viel erreicht. Selbst wenn es nur eine einzige wäre, haben wir für sie etwas entscheidendes verändert. 
  • Zu den Menstassen gehört auch, die Frauen über ihre korrekte Anwendung aufzuklären. Ich habe hierzu auch einige Gespräche geführt, und wurde bestätigt, dass dazu schon gehören kann, grundlegende Anatomie zu erklären. Noch immer ist der weibliche Körper weltweit mit Tabus belegt, übrigens auch hier, und die Tassen sind eine gute Möglichkeit, hier wertvolle Aufklärungsarbeit zu leisten. Ich halte es für wichtig, zu wissen, wie mein eigener Körper funktioniert, und finde, jede Frau sollte über ihre Anatomie Bescheid wissen und erfahren, dass ihre Menstruation ein ganz natürlicher Vorgang im Körper ist, für den sich niemand schämen müssen soll. Zu diesem Projekt gehört für uns auch, diese Aufklärungsarbeit so gut wir können zu leisten. Wir werden hierfür Hilfe von Frauen vor Ort haben, die uns auch helfen, kulturelle und Sprachbarrieren zu überwinden. Der Plan ist, in kleinen Gruppen zu arbeiten und auch, persönliche Gespräche "von Frau zu Frau" zu führen, wenn das gewünscht wird. Wir wollen den Frauen eine Hilfe anbieten, ob und wie weit sie sie annehmen, können sie selbst entscheiden. 
  • Erzielen wir eine Veränderung, wenn wir immer nur das Alte weiterführen? Mag sein, dass Stoffbinden erstmal einfacher angenommen werden, weil sie schon bekannt sind. Wie bereits gesagt sind sie aber keine Lösung für eine Reihe von Problemen, die bestehen. Wer wirklich etwas verbessern will, muss auch etwas Neues wagen. Dabei stoßen wir auch auf Widerstand, klar. Veränderungen können unheimlich sein oder sogar Angst machen. Nicht jede/r wird sie mitmachen. Unser Ziel ist aber nicht, die Neinsager zu bedienen und alles beim Alten zu lassen, sondern für diejenigen, die es möchten, eine positive Veränderung zu bewirken. 

 

Das IDP Camp bei Abuja

 

Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir die Vorzüge der Tassen für bedürftige Frauen zugänglich machen können und wo diese am nötigsten gebraucht würden. Es gibt in Nigeria leider viele Möglichkeiten, die größte Tragödie spielt sich derzeit jedoch vermutlich im Norden des Landes ab, wo aufgrund des Terrors der islamistischen Boko Haram Gruppe seit etwa 2010 rund 1,5 bis 2 Millionen Menschen ihr Zuhause verloren und fliehen mussten. Diese Flüchtlinge werden "internally displaced persons", kurz IDPs, genannt. Der breiten Öffentlichkeit wurde Boko Haram auch durch die Entführung hunderter Mädchen bewußt, von denen bisher nur wenige befreit werden konnten. Als Terroristen im Januar 2015 die Büros der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris stürmten und 12 Menschen ermordeten, starben zur gleichen Zeit rund 2000 Menschen durch Boko Haram. Die Terrororganisation soll sich 2015 offiziell der Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) angeschlossen haben. Regelmäßig kommt es im Norden des Landes zu Anschlägen, zu denen sogar junge Mädchen benutzt werden – eine Selbstmordattentäterin in Kano war gerade mal 11 Jahre alt. Tausende Menschen haben ihr Leben verloren und wurden ermordet, vor allem Christen, aber auch Muslime, die die Sekte nicht unterstützen wollen.

idp camp abuja
Photo aus dem IDP Camp, aufgenommen beim letzten Besuch

 Eines der Flüchtlingscamps befindet sich am Rand der Hauptstadt Abuja. Bei mehreren Besuchen dort konnte Ifeanyi mehr über die Zustände erfahren. Derzeit leben knapp 1000 Menschen in dem Lager, das aus improvisierten Unterkünften und Zelten besteht. Das Camp wurde bereits im Jahr 2013 errichtet und wird vor allem von Flüchtlingen aus den Bundesstaaten Borne, Yobe, Adamawa und Bauchi bewohnt. Viele von ihnen sind Farmer, eine Arbeit zu finden ist sehr schwer. Fast alle von ihnen haben unvorstellbare Gräuel durch Boko Haram erlebt und Familienangehörige und Freunde verloren.
Jüngst gab es einige kleine Verbesserungen, die Wasserversorgung wurde durch eine Pumpe mit Generator und eine kleine Solaranlage ausgebaut, so dass zumindest stets Zugang zu sauberem Wasser besteht. Es gibt jedoch nahezu keine medizinische Versorgung, zwar gibt es einen Container mit der Aufschrift „Klinik“, doch ist er offensichtlich noch nicht in Betrieb, ab und zu kommen Ärzte für einfache Untersuchungen, doch die Versorgung mit Medikamenten ist unzureichend, Malaria und Typhus gefährden vor allem die Kinder.
Mittlerweile gibt es eine kleine Schule im Freien unter einem Baldachin für die jüngeren Kinder etwa bis Grundschulniveau, eine Organisation versucht, weitere Schulbildung zu ermöglichen. Andere Helfer organisieren berufsbildende Trainings, an denen ein paar der Bewohner jeweils teilnehmen können.
Da jedoch kaum jemand Arbeit findet, um für den eigenen und den Lebensunterhalt der Familie aufzukommen, sind das Camp und seine Bewohner nahezu ausschließlich auf Hilfe von außerhalb angewiesen. Es besteht Bedarf für viele Arten von Unterstützung und Hilfe, wir haben uns entschieden, mit der Unterstützung der Frauen anzufangen.

idp camp abuja nigeria


"Luv Ur Body" Menstruationstassen - unsere wertvolle Unterstützerin

 

Wir freuen uns riesig, mit "Luv Ur Body" eine perfekte Unterstützerin gefunden zu haben. Diese Menstruationstassen, seit 2014 am Markt, haben sich bereits gut etabliert, sind hochwertig und - das Unternehmen hat seinen Sitz in Nigeria. Ich habe persönlichen Kontakt zur Inhaberin, die mir auch mit Rat zur Seite steht, und sie wird uns die Tassen zu besonderen Konditionen zur Verfügung stellen. Das bedeutet für uns, noch effektiver arbeiten zu können, denn
  • Wir sparen Geld für Transport, Versand, Steuern, Gebühren und Zölle, und können die gesparten Kosten wieder direkt dort verwenden, wo Hilfe benötigt wird. 
  • Da wir die Tassen vor Ort kaufen können, können wir genau die Menge besorgen, die dann auch gebraucht wird, so wird nichts verschwendet. Wenn wir mehr Spenden haben als wir für die Tassen und deren Drumherum benötigen, können wir mit dem Rest andere, dringend benötigte Dinge besorgen, wie Windeln, Schulmaterialien für die Kinder oder auch einfach Lebensmittel. 
  • Anstatt die Tassen hier zu kaufen und nach Nigeria zu schippern, unterstützen wir ein junges Unternehmen vor Ort, und helfen im Gegenzug auch ihr, das Leben für Frauen in Nigeria und weltweit durch Menstassen zu vereinfachen und zu verbessern. 
  • Wir können vorab die Frauen befragen um heraus zu finden, welche Tassengröße jeweils am besten ist - damit nachher auch alles passt!

luv ur body menstruationstasse
"Luv Ur Body" Menstruationstasse

 Du möchtest helfen? 

 

So, jetzt habe ich jede Menge geredet, gehen wir endlich ans Eingemachte. Ifeanyi und ich haben einen Fundraiser gestartet, um die nötigen Spenden zu sammeln, denn alleine können wir das nicht finanzieren. Dafür brauchen wir Dich! Dir gefällt unser Projekt? Dann unterstütze uns mit einer Spende! Zusammen können wir viel erreichen! Auf unserer Fundraising-Seite findest Du alle wichtigen Informationen auf englisch und deutsch, sowie die Möglichkeit, direkt zu spenden. Wir halten Dich mit Updates auf dem Laufenden und werden auch ausführlich über unsere Aktion berichten, wenn es soweit ist, damit Du auch siehst, wohin Deine Spende fließt. Das ist uns sehr wichtig. Ich persönlich unterstütze fast ausschließlich kleinere Projekte, denn bei diesen kann ich sehen, was mit meiner Spende gemacht wird und welche Auswirkung sie hat, anstatt mein Geld in einem Verwaltungsapparat großer Organisationen verschwinden zu lassen. Sicher, kein Hilfsprojekt kommt ohne Verwaltungsaufwand aus, das merken wir gerade selbst sehr deutlich, und eine gute Planung ist immens wichtig, um Erfolg zu haben. Gerade kleinere Projekte, die persönlich motiviert sind, finde ich oft aber viel effektiver, wenn sie von Leuten gemacht werden, die die Umstände vor Ort kennen und wissen, wo und wie man am besten etwas tun kann.

Wir danken riesig für jede noch so kleine Spende! Und wenn Dir unser Projekt gefällt, erzähl es weiter! Damit wir gemeinsam etwas Verändern! 

Du hast Fragen? Sende mir eine Nachricht bzw. schreibe mir einen Kommentar. Wenn Du mir Deine Emailadresse hinterläßt, antworte ich so schnell wie möglich persönlich. Ich moderiere alle meine Kommentare, wenn Du nicht möchtest, dass Deiner öffentlich ist, vermerke das einfach. Ich veröffentliche prinzipiell keine Mailadressen oder persönliche Daten von Lesern.
Wenn Du spenden möchtest, aber die Spendenseite nicht nutzen kannst oder möchtest, melde Dich ebenfalls bei mir.

In diesem Sinne:
Alles Liebe zum Weltfrauentag! (ja, das gilt auch für Männer ;))

Herzlichst,
Klara







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