13. November 2013

Neue Kanzashi - und kleine Tips

Ich habe endlich wieder handbemalte Kanzashi gemacht... etwas, das ich mir schon lange vorgenommen hatte. Ich mag einfach die einzigartigen Farbeffekte, die beim Bemalen der Seide entstehen und den Kanzashi-Blüten noch mehr Charakter verleihen...

Für diese Blüten verwende ich am liebsten naturweiße Pongé-Seide oder Crêpe de Chine, wie sie auch meistens zum Seidenmalen verwendet werden. Auf der Crêpe-Seide fließen die Farben besonders schön...
Ein wenig getüftelt habe ich zu Beginn schon, wie und welche Farben ich am besten benutze, ob und wie ich sie verdünne und mische. Dieses Mal bin ich mit den Ergebnissen besonders zufrieden.

Fingerspitzengefühl brauchts dann nochmal für die Verzierung. Am liebsten habe ich ja kleine Blütenstempel. Um die so einzusetzen, dass sich die Blüte nicht verzieht, besonders, wenn das "Loch" in der Mitte sehr klein ist, setze ich in der Regel jeden einzeln mit einer Pinzette ein.


Die Blütenstempel gibt es in der Regel als kleine Sträußchen zu kaufen. Um sie auf die Blüte zu setzen, schneide ich den Faden jedes Stempelchens ganz knapp ab, dann bleiben kleine bunte "Tröpfchen". Dann wird jeder mit der Pinzette gegriffen, das spitze Ende vorsichtig in ganz wenig Textilkleber gestippt und in die Mitte der Blüte geklebt.



Wichtig ist, die Stempelchen auch gut zu "verteilen", damit es harmonisch und natürlich aussieht. Für mich hat es sich bewährt, erst eines in die Mitte zu setzen, und dann so viele darum herum zu verteilen, dass alle offenen Stoffkanten abgedeckt sind und die Gesamtform schön mittig und ziemlich rund sitzt.

  

Hier sind schon einige fertig. Und wenn man sie dann noch schön photographiert (und nicht mit einem häßlichen Arbeitstisch als Untergrund und bei Kunstlicht :)) kann das so aussehen:


 






Ich finde, sie sind wunderhübsch geworden!

Herzlichst,
Klara

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